Miriam Bäckström

Miriam Bäckström ist eine schwedische Künstlerin in Stockholm. Sie trat Ende der 1990er Jahre als Künstlerin auf und zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass sie die Ansätze der Dokumentarfotografie nutzte, um Konventionen der Darstellung und des Erzählens aufzudecken und aufzuheben. Die konzeptionelle und visuelle Präzision ihrer fotografischen Arbeit erlangte bald internationale Anerkennung, nicht zuletzt nachdem Harald Szeemann sie 1999 auf der Biennale in Venedig aufgenommen hatte. Ihre Bilder von leeren Innenräumen erzählen eine Geschichte, in der das Individuum abwesend ist. Filmsets, Museumsdisplays und Wohnungen wurden zu „Figuren“, die von den „diversen Charakteren“ sprachen, die in den Bildern noch physisch fehlten. Bäckströms fortwährende Interessen erforschen, wie Geschichte erzählt wird, und Prozesse des Erstellens und Wiedererzeugens von Erinnerung mit Hilfe von Fotografie, Text, Theater und Video.

Viele von Bäckströms neueren Arbeiten erforschen dokumentarische und fiktionale, miteinander verwobene Erzählungen, die neue und unsichere Realitäten und Identitäten schaffen.