Background(s) | Maria Jeglinska

Die temporäre Wand als Kulisse.

Bei der Gestaltung von Ausstellungsdesigns muss ich mich oft mit der Herausforderung auseinandersetzen, den Hintergrund so zu gestalten, dass er das ausgestellte Werk hervorhebt.

Background(s) ist eine Reihe von großen und kleinen Platten, die von der Decke herabhängen und miteinander verbunden sind, um eine kontinuierliche große Oberfläche zu bilden. Es kann frei im Raum angeordnet werden, um auf soziale Formen zu reagieren und menschliche Interaktion zu fördern. Weder Objekt noch Architektur, sondern eine Erweiterung von beiden, ist Background(s) ein räumliches Ding, das Situationen einrahmt. Es kann enthalten, teilen oder neu arrangiert werden und deckt alltägliche Ereignisse durch Farbe, Oberfläche und Taktilität auf.

Als Designmaterial hat Textil den großen Vorteil, dass es leicht skalierbar ist: von mikro bis makro. Die Webstruktur von Canvas eignet sich für lebendige, geometrische, ausgeschnittene Figuren, die auf die Oberfläche der großen Paneele genäht werden. Die Reihenfolge der Paneele kann kontinuierlich neu positioniert werden.

Maria Jeglinska (Frankreich, 1983) gründete ihr Office for Design & Research in London im Jahr 2010. Sie hat 2007 den ECAL-Studiengang Industrial Design absolviert und wurde mit einem Stipendium der IKEA Foundation ausgezeichnet, die sie für die Galerie kreo in Paris, Konstantin Grcic in München und Alexander Taylor in London führte.

Jeglinska arbeitet an einer Vielzahl von Aufträgen, darunter Industriedesign-Projekte, Ausstellungsdesign und forschungsbasierte Projekte im Bereich Design. Zu ihren Kunden gehören Ligne Roset, Cinna, Actus, 1882 Ltd, die St. Etienne Design Biennale und das Museum of Modern Art in Warschau.

Ihre Arbeiten werden regelmäßig ausgestellt und in der Villa Noailles und im Centre Pompidou Metz in Frankreich gezeigt. die Aram Galerie und Barbican Art Gallery, UK; und auf der Triennale von Mailand. Sie kuratierte und gestaltete Ways Of Seeing/Sitting (2012) beim Lodz Design Festival in Polen und co-kuratierte und entwarf Wonder Cabinets of Europe beim London Design Festival 2012 und der ICFF 2013 und dem polnischen Pavillon bei der Eröffnungsfeier London Design Biennale im Jahr 2016.

mariajeglinska.com