HOODS | Moritz Schmid

Zwei Wände unterschiedlicher Höhe.

HOODS ist ein architektonisches Element, das in seiner Ausdrucksweise zwischen einem Vorhang und einer gepolsterten Form liegt. Bei der Polsterung folgt das Textil in der Regel der Form des Artikels. Fasziniert von den Eigenschaften von Canvas und den einfachen Falten, die das Textil beim Hängen von seinem eigenen Gewicht erzeugt, entschied ich mich, anders herum zu beginnen.

Aus dem Grundtextil entsteht ein freistehender Raumteiler. Seine Umrisslinien werden durch eine einfache Struktur, das Textil und die Schwerkraft, definiert. Maßgeschneiderte ovale Abdeckungen, die aus verschiedenen Farbfeldern von Canvas-Textil bestehen, werden auf informelle Weise über Brett-Roll-Strukturen drapiert. Diese Wände sind leicht zu bewegen und im Raum zu positionieren. Während sie den Raum teilen, können die Farbfelder auch als Hintergrund angesehen werden. Die HOODS werden Teil des Raumes.

Moritz Schmid (Schweiz, 1976) studierte Produktdesign an der Kunstakademie in Basel. Er arbeitete vier Jahre als Designer und Projektleiter im Atelier von Alfredo Häberli. 2008 gründete er sein eigenes Studio in Zürich. Seitdem arbeitete er in verschiedenen Bereichen des Designs — von Möbeln bis zu Geschirr und Ausstellungsdesign — mit internationalen Unternehmen wie Atelier Pfister, Glas Trösch, Kvadrat, Museum für Gestaltung, Zürich; und Röthlisberger Kollektion. Schmids Entwürfe wurden mehrfach ausgezeichnet und seine Arbeiten sind in der Sammlung des Museum für Gestaltung Zürich zu sehen.

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